Wie hat alles angefangen?

Die Idee für eine kulturell-kreative Community kommt aus Österreich. Karl Gamper, Buchautor, Redner & Inspirateur wollte gemeinsam mit dem Institut für Vernetzung, Comdao, eine Plattform schaffen, wo Menschen sich treffen und austauschen, ein Netzwerk der Netzwerke.  Die Idee wächst und gedeiht, Partner werden gefunden und im Sommer 2006 geht Sanga ans Netz. Hier treffen sich Menschen und diskutieren über eine bessere Welt. Mal geht es heiß her, mal flacht die Diskussion ab und manchmal geht es unter die Gürtellinie.

Hat sich die Plattform in die Richtung entwickelt, die von den Initiatoren gewollt wurde? Einerseits ja,  denn es haben sich hier viele interessante Menschen hier gefunden und ein spannender Gedankenaustausch hat sich entwickelt.

Andererseits nein, denn zu wenig geht es in die Richtung, sich gegenseitig zu unterstützen und zu bereichern. Wie wichtig ist es Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und gemeinsam Projekte anzuschieben? Ist es nur durch das Internet und mit großer örtlicher Trennung überhaupt möglich? Welche menschlichen Fähigkeiten brauchen wir für diese Art des Zusammenwirkens? Reicht es aus, ein ähnliches Wertekostüm zu haben? Wie viel Zeit braucht es, um eine solche Atmosphäre zu schaffen?

Es stellt sich raus, dass die junge Wiener Firma Comdao nicht mehr die Kapazität hat, um das Netzwerk zu betreiben udn steht vor der Entscheidung, die Verantwortung zu übertragen oder die Plattform vom Netz zu nehmen. Damit würde ein Stück des realen Traums, einer kulturell-kreativen Gemeinschaft, sterben. Gibt es noch eine andere Lösung? 

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